Mittwoch, 12. Januar 2011

Abschied aus Ghana

Seit zwei bzw. sechs Wochen sind wir nun wieder in heimischen Gefilden und stellen fest, dass obwohl wir uns schnell wieder daran gewöhnen in Deutschland zu sein, uns am Anfang doch einiges komisch vorkam.




Der Temperaturunterschied von 40 Grad und mehr war ein Schock, aber abgedichtete Wohnungen und Heizungen helfen und wir genießen es, ohne schlechtes Gewissen drin bleiben zu können. Die Tatsache, dass plötzlich (fast) alle Menschen in der Umgebung weiß sind und man selbst überhaupt nicht mehr auffällt irritiert erst einmal, aber man gewöhnt sich natürlich viel schneller daran als an die Sonderrolle, die wir in Big Ada gespielt haben. Die für Deutschland normale Anonymität ist auch ungewohnt, aber ein gewisses Maß an Privatsphäre, für das wir in Ghana regelrecht kämpfen mussten, ist sehr angenehm. Und die allgegenwärtige Hilfsbereitschaft und Offenheit, die wir dort erlebt haben, konnten wir kurz nach Weihnachten auf den vereisten Straßen Berlins an jeder Straßenecke weitergeben, denn es waren unzählige Autos aus ihren Parklücken zu schieben.

Wir haben in Ghana sehr viel gelernt und sind dankbar für die Zeit, die wir dort verbringen konnten und die Erfahrungen, die wir gemacht haben. Und irgendwann kommen wir zurück…

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